Informieren und Lernen - neu gedacht

Alle Experten sind sich einig: die Entwicklungen rund um das Web 2.0 verändern auch die Aus- und Weiterbildung in Unternehmen, Schule und Hochschulen. Lernen 4.0 bedeutet individuelles, kollaboratives, informelles und reflexives Lernen. Lernen 4.0 bedeutet auch das eigene Wissen weiterzugeben und gemeinsam neues Wissen zu generieren. Der ehemals passive Lernende wird zum aktiven Gestalter und Produzent medialer Inhalte. Das Web 2.0 mit Wikis, Blogs, Podcasts und Co. findet zunehmend auch in der betrieblichen Weiterbildung Anwendung. Dabei lösen die neueren Lernformen die klassischen Lernformen nicht ab, sondern stellen eine Erweiterung und Ergänzung zu diesen dar.

Mit dem Lerncockpit 4.0 hat Enterra eine moderne und zeitgemäße digitale Plattform entwickelt, die formelles und informelles Lernen zusammenführt. Das Lerncockpit 4.0 entspricht den aktuellen Anforderungen der Technik und Wissenschaft und vereint Lernpsychologie und Infrastruktur. Mit dem Lerncockpit 4.0 setzen wir neue Maßstäbe in der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie in der Personalentwicklung.

Wir bieten voll-umfassenden Service und übernehmen alle Leistungen von der Beratung über Konzeption, Implementierung und Qualifikation bis hin zum Betrieb des Lerncockpit. Auch unterstützen wir sie bei der Produktion interaktiver Lernvideos und Lerninhalte bis hin zur Integration einer flexiblen und sicheren Plattform für interaktive Lernvideos und User-Generated Content.

Lernen 4.0 - Lernen und Arbeiten neu denken

In der modernen komplexen Arbeitswelt ist Lernen und Weiterbildung zentral, um den Anschluss an neueste Entwicklungen und Veränderungen nicht zu versäumen. Dabei ist die digitale Medien- (und Informations-)Kompetenz heute eine wichtige Voraussetzung für das Lernen und Arbeiten der Zukunft, die weit über den reinen Wissenserwerb hinausgeht. Neben dem formalen Fachwissen wird Medienkompetenz zur „vierten Kulturtechnik“ und zu einer Schlüsselqualifikation des 21. Jahrhunderts.

So wurde bisher ca. 85% der Inhalte durch formales Lernen geschult. Aber die Realität und der Lernalltag am Arbeitsplatz sehen anders aus. Das 70-20-10 Modell* beschreibt exemplarisch, das 70% des Lernens durch das Lösen von Aufgaben in der täglichen Arbeit (training-on-the-job), 20% des Lernen von und mit anderen jedoch (z.B. der eigenen Führungskraft) und eigentlich nur 10% aus formalem Lernen besteht.

* Das 70-20-10-Bildungs- und Entwicklungsmodell basiert auf den Studien (1996) von Morgan McCall, Michael M. Lombardo und Robert W. Eichinger vom Center for Creative Leadership, dem weltweiten Anbieter von Fortbildungen für Führungskräfte.

Lernen 4.0 ist informell

Den größten Teil unseres Wissens erwerben wir informell: Wir lesen Zeitschriften und Bücher, durchstöbern das Web nach interessanten Vorträgen oder Videos und Experten in sozialen Netzwerken. Smartphones und Tablets ermöglichen unser dabei den zeit- und ortsunabhängigen Zugang zu diesen Informationen.

Mit dem Lerncockpit 4.0 werden formale Kurse durch informelles Lernen ergänzt und in den Alltag integriert. Informelles Lernen umfasst nicht-curricular strukturierte Lerninhalte und -prozesse, die während der Alltagspraxis stattfinden und somit außerhalb des Wirkungsbereichs der formalen Bildungsprozesse oder Personalentwicklung angesiedelt sind. Infomelles Lernen zu fördern darf aber nicht bedeuten, das Budget für formale Trainings zu kürzen, sondern informellem Lernen mehr Raum zu geben.

Lernen 4.0 ist individuell

Durch Web 2.0 ist das Wissen der Menschheit für alle mit nur wenigen Mausklicks verfügbar. Jeder kann flexibel, räumlich und zeitlich unabhängig auf Wissensinhalte zugreifen und diese je nach individuellem Bedarf nutzen. Lernen ist nicht mehr ausschließlich an Seminarraum oder Arbeitsplatz gebunden, sondern kann durch die Verfügbarkeit mobiler Endgeräte überall und jederzeit stattfinden. Darüber hinaus sind die Informationen im Internet weitaus aktueller und umfangreicher, als das Seminarunterlagen oder Bücher es meistens sind.

Bedarfsorientiertes Lernen wird auch durch eine zunehmende Modularisierung von Aus- und Weiterbildungsprogrammen möglich. Dadurch können Qualifizierungsmaßnahmen stärker auf bestimmte Zielgruppen und Bedürfnisse maßgeschneidert werden.

Lernen 4.0 ist kollaborativ

Integriertes Lernen, auch Blended Learning genannt, ist eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen und virtuellem Lernen auf Basis neuer Informations- und Kommunikationsmedien. Dabei wird das klassische Präsenzlernen zunehmend mit E-Learning kombiniert und durch internetbasierte, kollaborative Lernformen ergänzt oder teilweise ersetzt.

Lernende bearbeiten gemeinsam in Web 2.0 Tools, wie Wikis oder Blogs Lerninhalte, wobei Ideen ausgetauscht und gemeinsam weiterentwickelt werden. Herkömmliches Präsenzlernen wird durch Learning-on-Demand erweitert, d.h. das Lernen findet z.B. zunehmend direkt am Arbeitsplatz statt. Damit verknüpft sind kleinere Lerneinheiten (Micro-Learning), die genau dann abgerufen werden, wenn sie benötigt werden.

Merkmale des Lerncockpit 4.0

Das Lerncockpit basiert auf jahrelanger praktischer Entwicklung und Erfahrung einer lerner- und ressourcenorientierten Methodik und Didaktik für Blended Learning Szenarien. Dabei sind alle Erkenntnisse der Lernpsychologie bis hin zum operativen Betrieb in die Entwicklung mit eingeflossen. Das Lerncockpit berücksichtigt somit alle Konzepte, Funktionen und Leistungen für eine erfolgreiche Transformation des Lernen und Lehren:

  • Interaktive Video
    Interaktive Videos sind im Lernen 4.0 ein zentraler Baustein und kommen als Teaser, Kurzbaustein oder für Micro-Learning zum Einsatz. Wir übernehmen Konzeption und Unterstützung bei der Produktion interaktiver Lernvideos bis hin zur Integration einer flexiblen und sicheren Plattform für interaktive Lernvideos und User-Generated Content.

  • Mobile First
    Der Zugriff auf Lerninhalte muss heute auch durch mobile Endgeräte möglich sein. Das Lerncockpit und alle Inhalte werden gemäß dem Prinzip "Mobile First" entwickelt und können somit auch auf mobilen Endgeräten ausgeführt werden. Gleichzeitig gibt es Funktionen um Online/Offline zu synchronisieren.

  • Social
    Social Learning verbindet formale und informelle Lernprozesse mit Learning Communities und Web 2.0 Tools. Lernende erstellen kollaborativ Lerninhalte (User Generated Content) und tauschen Informationen und Wissen aus (Content Sharing). Wir übernehmen Konzeption, Konfiguration und Betrieb der Plattform für Präsenz-, Gruppenlern- und Selbstlernphasen.

  • Personalisierung
    Benutzer müssen in der Lage sein, alle Inhalte personalisiert abzulegen, diese wieder aufzufinden und an diesen zu arbeiten. Mittels Wikis, Blogs, RSS Feeds oder sozialen Netzwerken in Unternehmen können diese gemeinsam an Inhalten arbeiten (User Generated Content) und somit Wissen teilen und neues Wissen generieren.

  • Ressourcenorientiert
    Problemlösungen werden heute zunehmend durch eine kollektive Konstruktion von Wissen gelöst. Das Lerncockpit ermöglicht die gemeinsame Erstellung von Wissen. Hierzu können die ungeordneten Informationen in Gruppen zu Handlungswissen umgeformt werden. Die Lernenden sind somit aktiv in den Prozess der Wissensgestaltung mit eingebunden. Durch die integrierten Web 2.0 Tools wird ein großes Ressourcenpotenzial an Tools, wie Wissensdatenbanken, Lexika, E-Books, Wikis, Foren etc. zur Verfügung gestellt. Die Offenlegung von Ressourcen und die Bildung von Communities führt somit zur Intensivierung der Zusammenarbeit.

  • Gamification
    Durch die Integration von Gamification wird eine Motivationssteigerung der Lernenden erreicht auch komplexe Aufgaben zu lösen. Durch Gamification können signifikante Verbesserungen in Bereichen wie Benutzermotivation, Lernerfolg, Kundenbindung, ROI oder Datenqualität erreicht werden. Dabei können unter anderem Erfahrungspunkte, Highscores, Fortschrittsbalken, Ranglisten, virtuelle Güter oder auch Auszeichnungen vergeben werden.

  • Learning Analytics
    Um Feedbacks über das Lernergebnis oder Lernverhalten zu bekommen, bedarf es einer detaillierten Analyse. Dabei werden auch gültige Datenschutzbestimmungen berücksichtigt. Auf Basis der Analyseergebnisse können Angebote und Leistungen der Bildungsprogramme angepasst und optimiert werden.

  • Experience API (xAPI)
    Das Erfassen und Bewerten von informell und sozial Gelerntem ist ein wichtiger Baustein einer zukünftigen Lernumgebung. Dabei können sogenannte Lern-Records geräteübergreifend erfasst werden und in den individuellen Lernfortschritt des Lerners übertragen werden.

  • Cloud
    Die Verwendung von Clouds, ob in Unternehmen oder in öffentlichen Räumen, ermöglicht es dem Lernenden und den Lehrenden die Inhalte einfach und effektiv miteinander zu tauschen und zugreifbar zu machen.

  • Extended Enterprise
    Damit Lernende eine möglichst große Auswahl an Lerninhalten haben, besteht die Möglichkeit externe Bildungsangebote bzw. Bildungskataloge zu hinterlegen und über Schnittstellen verfügbar zu machen.

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