Videotrends 2018: Von Snack bis live!

von Wolfgang Laier

Das Trendmedium Video steht noch am Anfang seiner Bedeutung, aber entwickelt sich immer weiter. Für 2018 haben sich so eine Reihe von Trends herauskristallisiert, unter anderen: Snack Content, Augmented Reality und Virtual Reality oder Live-Video. Die Relevanz von Bewegtbild zeigt wieder einmal die Suchmaschine Google. Das Unternehmen arbeitet daran, YouTube-Videos in die organischen Suchergebnisse einzubinden. Durch das Ausweisen von Suggested Clips werden diese Videos für Suchmaschinenoptimierung relevant.

Ob Marketing, Weiterbildung oder Support, Videos werden im nächsten Jahrzehnt zum vorherrschenden Medium. Allein die Vielzahl der Trends für dieses Jahr zeigt, wie entwickelbar Bewegtbild ist und welche Veränderungen möglich sind. VideoNotion hat ein paar dieser Trends für Sie zusammengestellt:

  • Snack Content: Auch als Snackable Content bezeichnet sind dies kurze Video-Happen, die auch gut unterwegs mal „zu sich“ genommen werden können. Wenige Sekunden müssen herbei reichen, um, meist ohne Ton, die Aufmerksamkeit der User zu erzielen und die eigene Botschaft zu ermitteln. Vor allem im Social Net, etwa bei Facebook, Instagram oder WhatsApp sind sie immer beliebter.
  • Mobile: Snacks fördern auch die mobile Nutzung. Generell fordert Video-Content eine Optimierung für die mobile Nutzung. Um dem User die 90 Grad-Drehung zu ersparen, erfreuen sich Clips im Hochformat zunehmender Beliebtheit. Die vertikalen Videos werden eigns dafür produziert.
  • Live-Videos: Perfektionismus adé, willkommen Authentizität. Intervies, Eventberichte oder andere Ereignisse besitzen eine hohe Glaubwürdigkeit, wenn Sie live erfolgen. Denn dieses Format lässt eine Interaktion mit dem Zuschauer zu.
  • 360 Grad-Videos: Interaktion entsteht auch bei 360-Grad Videos. Der Nutzer kann selbst steuern, welchen Teil des weiten Runds er zu welchem Zeitpunkt sehen möchte. Vor allem zur Präsentation von Locations beziehungsweise Räumlichkeiten. Diese Videos können auch Live gezeigt werden oder mit interaktiven Elementen ausgestattet werden.
  • Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR): Nach wie vor sehr aktuell. Der immersive Charakter der VR eignet sich besonders für die Wissensvermittlung, da schematische, prozesshafte oder andere Darstellungsformen möglich sind. AR erweitert die Realität mit virtuellen Information, was ebenfalls sehr gut in Aus- und Weiterbildung eingesetzt werden kann.
  • Tonlos und Untertitel: Da immer mehr Videos mobil und unterwegs mit teils hohen Umgebungsgeräuschen angeschaut werden, macht Ton etwa für Snacks irrelevant. Gleiches gilt für Videos im Second Screen. Untertitel gehören daher fast schon zur Pflicht.

Zurück