Blog

An Videos führt im Marketing-Mix kein Weg mehr vorbei. Die rasant steigende Nutzung des Mediums (siehe Faktenbox) erzwingt eine konsequente Ausrichtung auf den User. Denn das Kernmedium der Digitalisierung spiegelt die 4. Stufe der digitalen Evolution wider. Der Kunde steht hier im Mittelpunkt der Unternehmen und deren Geschäftsmodellen.


Noch nie war Lernen so spannend wie heute. Die Wissensvermittlung unterliegt wie kaum ein anderer Bereich der Digitalisierung. Aufgrund der zahlreichen Möglichkeiten, Wissen neu zu vermitteln, bestimmen digitale Medien mehr und mehr die Form des Lernens. Gleichermaßen für Lernende und Lehrende entstehen dabei neue Herausforderungen, aber ungleich mehr Chancen. Eine Schlüsselrolle im Kontext von Lernen 4.0 spielen kollaborative, soziale und informelle Lernportale sowie durch Interaktivität erweiterte Videos.


Wir stehen mitten in einer digitalen Umwälzung unserer Welt. Welche Auswirkungen haben diese Veränderungen auf unsere alltägliches Leben, unser Arbeiten, die Mitarbeiter und Führung? Wie verändert sich digitale Kommunikation intern und extern? Welche Auswirkung haben Digitalisierung und Dezentralisierung auf Unternehmensidentität und Marken? Welche neue Chancen und Potentiale, welche Risiken sind gegeben?


Dass sich das Lernen derzeit so rasant verändert wie nie zuvor, ist nahezu unstrittig. Was aber bedeutet die Digitalisierung für den Lernenden, für den Lehrenden und für die Gesellschaft. Über die Auswirkungen spricht Prof. Dr. Holger Horz, geschäftsführender Direktor der Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung, Leiter des Interdisziplinären Kollegs Hochschuldidaktik und der Arbeitsstelle Service Learning sowie Studiendekan des Fachbereichs Pädagogische Psychologie an der Goethe Universität Frankfurt.


Eine moderne Trainings- und Lern-Architektur von Bildungseinrichtungen und Unternehmen muss kontinuierlich an den Wandel anpassbar sein. Dazu braucht es moderne Technologien, so genannte „Next Generation Digital Learning Environments“ (NGDLE), um formelles Lernen mit kollaborativem, sozialem und informellen Lernen zusammenzuführen. Als moderne Enterprise-Lernpattform entspricht das Lerncockpit 4.0 diesen Ansprüchen und vereint auf wissenschaftlicher Basis Lernpsychologie und Infrastruktur.


Was sind die neuen Herausforderungen und wie lassen sich diese angehen? Diese Fragen stellen sich derzeit Unternehmen in Bezug auf die Digitalisierung der Aus- und Weiterbildung. Dass das informelle Lernen einen wichtigen Teil der Wissensvermittlung darstellt, ist längst bekannt. Nun gilt es, proaktive Lernstrategien und -technologien zu nutzen, um die Lernperformance der Mitarbeiter zu unterstützen.


Videos werden zukünftig immer mehr zum Alltag in Bildungsorganisationen und Unternehmen. Mit dem Trendmedium Video lassen sich Inhalte leicht und mit hoher Akzeptanz vermitteln. Immer häufiger erstellen und verteilen Lehrende oder auch Lernende Videos in Lehrveranstaltungen, zum Beispiel um Vorträge oder Vorlesungen festzuhalten, Situationen, Abläufe oder Verhaltensmuster zu analysieren, komplexe Zusammenhänge zu dokumentieren, für Webinare oder Seminare und vieles mehr.


Bei modernen Lernkonzepten sind Videos ein zentrales Element. Jedoch garantiert das bloße Betrachten der linearen Videos alleine noch keinen Lerneffekt. Um durch Videos einen höheren Lerneffekt zu erreichen ist es notwendig, Interaktivität in die Videos einzubauen. In Zusammenhang mit interaktiven Videos spricht man dann auch von Emergenz, wenn durch die Vernetzung der Inhalte neue Effekte des Lernens verstärkt werden.


Wie können Verlage in einer verändernden Medienlandschaft tragfähige, neue Geschäftsmodelle entwickeln um die Digitalisierung erfolgreich zu gestalten? Die Antwort auf ein verändertes Verhalten beim Konsum von digitalen Medien muss Innovation sein, um mit neuen Produkten auf Veränderungen reagieren zu können. Die Potentiale der Digitalisierung bieten die Möglichkeit das Portfolio mit kreativen digitalen Produkten zu erweitern.


In der Vermittlung von Wissen hat sich technologisch einiges getan. E-Learning-Systeme und Lernvideos gehören heute eigentlich schon zum Standard-Repertoire in der Aus- und Weiterbildung. Immer mehr Anbieter nutzen aktuell zum Beispiel bewegte Bilder dazu, komplexe Inhalte in einer Art zu transportieren, die unserem natürlichem Rezeptionsverhalten näher kommen. Die Wahrnehmung der Umwelt erfolgt über visuelle und akustische Reize. Nach Jahrhunderten der Dominanz des oktroyierten, geschriebenen Wortes erfolgt derzeit eine reziproke Entwicklung.